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Ergebnis Lauf für Uganda 2.0: mehr als zweimal um die Welt!

Mehr als zweifache Weltumrundung: mehr als 1000 Teilnehmer haben mehr als 100.000 Kilometer für Hannbergs Partnerpfarrei Busagula in Uganda gesammelt. Mehr als 11.000 Euro Spenden kommt den beiden Schulen in Busagula zugute.
Datum:
Veröffentlicht: 9.6.21
Von:
Stefan Reinmann

Dankesgrüße aus Uganda

Dankeschön und Vergelts Gott den mehr als 1000 aktiven TeilnehmerInnen: Beim Lauf für Uganda 2.0 haben sie mehr als 107.000 Kilometer gesammelt. Und hatten sichtlich Spaß dabei.
Getrennt und doch gemeinsam ein Ziel: Weltumrundung für Spenden für Hannbergs Partnerpfarrei Busagula in der Diözese Masaka in Uganda

"Es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht, täglich die Kilometer zu erfassen und zu sehen, mit wie viel Leidenschaft die Teilnehmer dabei sind", beschreibt Marga Lauer vom Organisationsteam "Lauf für Uganda 2.0" vom Sachausschuss Mission, Entwicklung und Frieden (MEF) der Pfarrei Geburt Mariens Hannberg ihre tägliche Arbeit der vergangenen Wochen. Nach 19 Tagen Dauer ist der Lauf für Uganda 2.0 am 4. Juni vor der Apotheke A3 im Gewerbepark zu Ende gegangen. Mehr als erfolgreich. 

"Uganda-Lauf übertrifft gleich zweimal die selbst gesetzten Ziele", titelt zum Beispiel die Regionalzeitung "Fränkischer Tag" auf dem Nachrichtenportal www.infranken.de. 

Lauf für Uganda 2.0 vom 17. Mai bis zum 04. Juni 2021 in Zahlen:

  • Gesammelte Kilometer: 107.234 Kilometer

  • davon nur zu Fuß: 29.455 Kilometer

  • verkaufte Karten: 1.300

  • aktive Teilnehmer 1.181

  • erzielte Spenden: mehr als 11.000 Euro

  • Hauptsponsor: Adelinde Reinhardt, Apothekerin A3 mit 5.000 Euro

  • Spenden durch verkaufte Teilnehmerkarten: 5.426,66 Euro

  • mehr als 900 beantwortete Whatsapp

  • mehr als 90 Reposts auf Instagram

 

Eigentlich wollten die Veranstalter einmal von Heßdorf nach Uganda laufen. Zuerst gesetztes Ziel: 8.858 Kilometer. Das war schon nach knapp sieben Tagen erreicht. Dann ging es fast so schnell wieder die gleiche Distanz zurück, bevor man dann die Weltumrundung mit knapp 40.000 Kilometer als Ziel gesteckt hatte. Drittes Ziel gleich zweimal erreicht. DANKE allen Teilnehmern für diesen unglaublichen Einsatz!

Viele persönliche Motivationsgeschichten beim Lauf für Uganda 2.0

"Von dieser Anmelder-Teilnehmer-Quote können große Laufveranstaltung nur träumen", meint der sportliche Leiter Helmut Rösch bei der Abschlussveranstaltung am Freitag. Für ihn waren es vor allem die kleinen Anekdoten, die er von Teilnehmern direkt aufs Smartphone erhalten hatte, die ihn faszinierten. Wie zum Beispiel die von der vereinsamten Teilnehmerin aus Großenseebach, die in den vergangenen Monaten antriebslos und ohne Motivation war.
"Der Lauf für Uganda hat bei ihr wieder Lebensmut geweckt, so dass sie täglich wieder vor die Tür ging und jetzt noch immer geht.“

Diesen tollen Nebeneffekt betonte auch Adelsdorf Bürgermeister Karsten Fischkal am Freitag: "Auf der einen Seite helfen wir Menschen in Not. Auf der anderen Seite gibt es den Couchjägern antrieb." Spontan rundete Adelsdorfs Gemeindeoberhaupt nochmal den Spendenbetrag auf und richtete besondere Dankesworte an Chrsitine Dittrich aus dem Organisationsteam: "Ohne die Chrisse wäre das nicht möglich gewesen. Fast stündlich schrieb sie Motivations-Nachrichten aufs Handy."

Unterstützung von Apotheke A3

Aufgrund der Corona-Situation hatten die Veranstalter der Pfarrei Hannberg spontan einen dezentralen Lauf organisiert. Mehrere Wochen konnte man auch Fahrradfahren, Schwimmen oder Walken. Jeder Kilometer zählte. 
Mit der Apothekerin Adelinde Reinhardt hatte das Organisationsteam nicht nur eine Hauptsponsorin gefunden, sondern auch eine  Unterstützerin der guten Sache, die ihre Apotheke als symbolischen Start und Ziel zur Verfügung stellte. Hier konnten die Teilnehmer ihre Karten abholen oder abgeben.
MEF-Vorsitzender Stefan Reinmann und Kassenführerin Marga Lauer bedankten sich bei Reinhardt. Lauer überreichte der Hauptsonsorin einen Blumenstrauß. Natürlich in der Lauf für Uganda-Farbe Gelb, in der auch Flyer und Plakate gedruckt waren. Doch in diesem Jahr hatte das Event eine noch viel größere Reichweite als es Plakate in Hannberg und Heßdorf je schaffen könnten. Über Social Media und dank vieler Unterstützer aus umliegenden Pfarreien hat der Lauf Menschen weit über den Seebachgrund hinaus zum Mitmachen animiert. "Diese Begeisterung war überwältigend", so Reinhardt. 

Starke Unterstützung durch Pfarrei und Gemeinde Adelsdorf

Alleine aus der Gemeinde Adelsdorf waren mehr als 300 Teilnehmer am dezentralen Start beim Lauf für Uganda 2.0. Christine Dittrich, die bereits mehrmals in Busagula vor Ort war, hatte in ihrer Heimatpfarrei die Teilnehmer mobilisiert. Die Pfarrei Adelsdorf unterstützt unter Pfarrer Thomas Ringer und dem Leiter des Missionskreises Felix Weiß ebenfalls seit Jahren die Pfarrei Busagula in Uganda.

Unterstützung auch von anderen Hilfsprojekten aus Weisendorf und Herzogenaurach

Hans Meister der Einen Welt-Gruppe in Herzogenaurach hat ebenfalls fleißig Werbung gemacht und Laufteilnehmer aus dem Kreis der Unterstützer von Herzogenaurachs Partnergemeinde Tembladera in Peru motiviert.
Michael Schmidt, Vorsitzender vom Pfarrgemeinderat in Weisendorf, tat es ihm gleich und hat in Weisendorf getrommelt.
Ernst Klimek vom Nagalandprojekt in Indien namens „Zubza“ hat seine MitstreiterInnen mobilisiert, egal ob diese gerade auf dem Fränkischen Marienweg oder vor der Skyline in New York unterwegs waren.

„Ich bin glücklich, dass wir mit vereinten Kräften eine so großartige und grenzüberschreitende Veranstaltung mit Unterstützern aus den verschiedensten Pfarreien und politischen Gemeinden anbieten konnten. Und dankbar für die Begeisterung und Leidenschaft, mit der die TeilnehmerInnen auch das Organisationsteam über die 19 Tage getragen haben", berichtet Stefan Reinmann.

Auch Großenseebachs Bürgermeister Jürgen Jäkel war am Freitag beim symbolischen Zieleinlauf dabei. Seine Wegstrecken mit dem Rad zur Verwaltungsgemeinschaft Heßdorf hatte er natürlich fleißig gemeldet.

Unterstützung von Erzbischof Bistum Bamberg: Dr. Ludwig Schick

Christine Dittrich aus der Pfarrei Adelsdorf hat als Ministrantin im Bamberger Dom zu Beginn der Veranstaltung auch Erzbischof Schick eine Teilnehmerkarte überreicht, der ebenfalls fleißig Kilometer gesammelt und gemeldet hat.

Begeisterung auch bei Bischof Serverus Jjumba, Diözese Masaka in Uganda

Dass in Deutschland gleich mehrere Wochen eine erfolgreiche Laufveranstaltung für Uganda stattfand, erfuhr auch der Bischof von Masaka, Serverus Jjumba. Er ließ sich nicht lange bitten und schickte über Father Peter Ssenkaay eine Whatsapp-Videobotschaft, in der er alle Teilnehmer und deren Familien Gottes Segen wünscht. 
Diese beeindruckende Unterstützung trotz Corona hat einen positiven Effekt auf die gesamte Diözese Masaka. Ganz herzlichen Dank! Gottes Segen allen Teilnehmern und ihren Familien. „Ein Freund in Not ist ein Freund für alle Zeit", sagt Jjumba in dem Video.

Auch der Pfarrer von Hannbergs Partnerpfarrei Busagula, Louis Mugumya und Pfarrer Peter Ssenkaay schickten an die MEF-Mitglieder und alle Teilnehmer Grußworte:

Wir sind glücklich und sehr dankbar. Natürlich sind unsere Schüler dankbar und auch stolz, dass sie zum Design des T-Shirts beitragen konnten. Mit dem Erlös aus dem Lauf für Uganda kann vielen Jugendlichen eine positive Perspektive gegeben werden. Das hat positive Auswirkungen auf die gesamte Entwicklung der Pfarrei", so Pfarrer Mugumya und Ssenkaay unisono.
Ein weiteres Video zeigt einen Teil der Schülerinnen der weiterführenden Schule in Busagula. Sie tanzen, freuen sich und singen dankende Worte für die tolle Unterstützung aus Franken.

Begeisterung und Unterstützung natürlich auch in Hannberg 

Auch Hannbergs Pfarrer Johannes Saffer freute sich am Freitag sichtlich, dass Ehrenamtliche aus seiner Pfarrei diese Aktion so erfolgreich auch trotz Corona durchziehen konnten. "Echt super! Ich bin stolz auf euch". Das war auch Maria Nagel vom Organisationsteam, die 2017 die Idee zum Lauf für Uganda hatte. „Ich bin sehr dankbar für den super tollen Erfolg und stolz auf das beste Team!“

Auch der Pfarrgemeinderatsvorsitzende Thomas Willert war mit seiner Familie beim Lauf mehrere Tage mit von der Partie. Seine Rückmeldung: „Ich habe vor einer Woche ein Video gesehen, wie ein 13-jähriger Junge bei Ceuta in Marokko über das Meer von Afrika nach Europa geschwommen ist, um eine bessere Zukunft zu haben. Ich habe selbst einen 13-jährigen Sohn und die Bilder haben mich sehr traurig und betroffen gemacht. Das Uganda-Projekt der Pfarrei Hannberg setzt genau hier an und hilft Jugendlichen, damit sie in Ihren Heimatland Uganda Bildung erwerben können und eine Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft haben. Deshalb mache ich mit beim Ugandalauf 2.0, sammle jeden Tag Kilometer, spende etwas und engagiere mich für das Projekt.“

 Teilnehmer aus der ganzen Welt

Von Feucht bis Bamberg, von Großenseebach bis Erlangen: Die Teilnehmer vom Lauf für Uganda kamen vor allem aus Franken natürlich mit Schwerpunkt aus Landkreis Erlangen-Höchstadt und Erlangen Stadt, wo gleich mehrere Vereine mit Teilnehmern mitmachten. Doch die zweifache Weltumrundung war nicht ganz nur symbolisch. So erhielten wir auch Bilder aus New York oder Kilometermeldungen aus Italien oder Finnland. 

Vor allem in Social Media, auf Facebook und Instagram kamen diese Bilder sehr gut an. Nina Stark und Franzi Reif pflegten die Kanäle und konnten sich am Ende der Laufzeit über knapp 300 neue Follower freuen.

"Ich war überrascht und bin auch sehr glücklich, dass so viele TeilnehmerInnen über die Sozialen Medien ihre Kilometerstände und sportlichen Aktivitäten gepostet haben", berichtet Nina Stark.

Feedback von Lauf für Uganda 2.0-Teilnehmern 

Ekkehard Koch: "Es hat riesig Spaß gemacht, Kilometer für einen guten Zweck zu sammeln. Wir sind nächstes Jahr garantiert wieder mit dabei."

Elisabeth Reif: "Es war eine super Sache!"

Silke Schaub: "Eine ganz tolle Sache, danke!"

Elke Schliefer: "Ich danke den Organisatoren, denn ohne euch Engeln und der tollen Organisation und Idee, nichts passiert wäre. Was auch super ist, ist dass in dieser Zeit diese Aufgabe sicherlich uns allen eine wahre Freude bereitet hat. Ich freue mich schon auf 2022."

Daniel Makumbundu: "Wie in den letzten Jahren war es auch diesmal durchweg gut durchdacht: laufend Gutes tun, für sich selbst und für unsere Partnergemeinde! Also ein herzliches Vergelt's Gott! Bis zum nächsten Mal!

Christine und Willi Gilsbach: "Auch wir sind fleißig gewesen und haben bei der tollen Aktion gerne mitgemacht. Ein schöner Erfolg."

Manuel Breunig: „Danke für die Organisation dieser super Aktion :)“

Regina Lehninger: „Dankeschön für die supertolle Aktion!“

Um der kleinen und coronaconformen Abschlussveranstaltung etwas mehr afrikanisches Lebensgefühl und Rhythums zu bescheren, hatten die Mitglieder des Kleinen Chors, alle Mitglieder des Sachausschusses Mission, Entwicklung und Frieden, drei afrikanische Songs vorbereitet. Am Freitag sangen sie unter der Leitung von Johannes Zimmermann und verströmten Heiterkeit und Dank zugleich.

Verlosung von Funktionsshirt und Gesundheitspaketen

Zum Schluss der finalen Abschlussveranstaltung, die aufgrund von Corona leider auch sehr viel kleiner ausfallen musste, weilten die jungen Teilnehmer Jonathan und Benjamin Lauer ihres Amtes als Losfeen und zogen zusammen mit Franzi Reif  aus den mehr als 1000 Teilnehmerkarten 20 glückliche Gewinner, die sich über Gesundheitspakete, Walkstöcke oder offizielle Lauf für Uganda-Funktionsshirts freuen dürfen. 
Die Gewinner werden persönlich kontaktiert.

Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern!

Und nochmals DANKE und Vergelt's Gott für eure Unterstützung! 

Erlös kommt Schülern in Partnerpfarrei Busagula zugute

Der gesamte Erlös, extra Spenden und Einnahmen aus dem Kartenverkauf, wird in diesem Jahr an die beiden Schulen in Busagula in Uganda gespendet. Fokus ist vor allem das Labor für die Wissenschaftsfächer. Hier fehlen grundsätzliche Einrichtungsgegenstände und Lehrmaterial. 

Funktions-Laufshirt mit Siegerbildern aus Uganda weiterhin zu kaufen

Kunst, Nachwuchsförderung und ein Zeichen der Freundschaft: Mehr als 70 Schülerinnen und Schüler aus Hannbergs Partnerpfarrei Busagula hatten an einem Malwettbewerb teilgenommen, deren farbenfrohen und fröhlichen Siegerbilder nun das offizielle Laufshirt für den Lauf für Uganda zieren. Gerne könnt ihr jederzeit das geniale Laufshirt für 15 Euro bei uns bestellen und zeigt den jungen Künstlerinnen und Künstlern in Uganda somit eure Wertschätzung!

Die jungen Künstler, die auf dem Shirt mit ihren Bildern verewigt worden sind:

  1. Platz: Gilbert Bukenya, 12 Jahre
  2. Platz: Josephone Namuqwana, 14 Jahre
  3. Platz: Henry Ronald Ntambi, 16 Jahre

DANKESCHÖN und Vergelt's Gott!

Ein riesiges Dankeschön schon jetzt allen Teilnehmern vom Lauf für Uganda 2.0. Ihr seid spitze! 

Spendenmöglichkeit für Hannbergs Partnerpfarrei Busagula in Uganda

Natürlich besteht auch weiterhin die Möglichkeit, für die Projekte in Busagula zu spenden. Auf Nachfrage gerne auch mit Ausstellung einer Spendenquittung:

Katholische Kirchenstiftung Hannberg
IBAN: DE30760696020300011665
BIC: GENODEF1HSE
BANK: Raiffeisenbank Seebachgrund